Was ist ME/CFS?

ME/CFS steht für Myalgische Enzephalomyelitis/Chronic Fatigue Syndrom. Im deutschsprachigen Raum ist der Begriff chronisches Fatigue bzw. Erschöpfungs-Syndrom geläufig. Die WHO stuft ME/CFS seit 1969 als neurologische Erkrankung ein (Diagnoseschlüssel nach ICD 10: G 93.3).
In Deutschland sind nach Schätzungen 240.000 Menschen betroffen. Am häufigsten erkranken Personen im Alter zwischen 20 und 45 Jahren, Frauen dreimal so häufig wie Männer. Ca. 60% der Patienten sind nicht mehr arbeitsfähig.
Die Krankheit beginnt häufig nach einem Infekt, aber auch schleichende Verläufe sind bekannt.
Leitsymptom der Erkrankung ist eine schnelle und lang andauernde Erschöpfbarkeit und Zustandsverschlechterung nach physicher, psychischer und emotionaler Belastung. Dies wird auch als PEM (Post Exertional Malaise) oder als PENE (Post Exertional NeuroImmune Exhaustion) bezeichnet.
Bei Patienten werden Fehlregulationen des autonomen Nervensystems, des Immunsystems und des Hormonsystems beobachtet.
Auch minimale Belastungen können den Zustand verschlechtern. Die Verschlechterung kann sofort nach der Aktivität auftreten oder verzögert erst nach Stunden oder Tagen. Die Erholungsphase nach  Belastung ist verlängert. Sie kann Tage, Wochen oder Monate dauern. Erschöpfung und Erschöpfbarkeit sind nicht Folge ungewöhnlicher Anstrengungen und verbessern sich durch Ausruhen nicht wesentlich. Trotz schwerer Erschöpfung bestehen oft Ein- und Durchschlafstörungen und ein nicht erholsamer Schlaf.

Was ist ME/CFS?

ME/CFS steht für Myalgische Enzephalomyelitis/Chronic Fatigue Syndrom. Im deutschsprachigen Raum ist der Begriff chronisches Fatigue bzw. Erschöpfungs-Syndrom geläufig. Die WHO stuft ME/CFS seit 1969 als neurologische Erkrankung ein (Diagnoseschlüssel nach ICD 10: G 93.3).
In Deutschland sind nach Schätzungen 240.000 Menschen betroffen. Am häufigsten erkranken Personen im Alter zwischen 20 und 45 Jahren, Frauen dreimal so häufig wie Männer. Ca. 60% der Patienten sind nicht mehr arbeitsfähig.
Die Krankheit beginnt häufig nach einem Infekt, aber auch schleichende Verläufe sind bekannt.
Leitsymptom der Erkrankung ist eine schnelle und lang andauernde Erschöpfbarkeit und Zustandsverschlechterung nach physicher, psychischer und emotionaler Belastung. Dies wird auch als PEM (Post Exertional Malaise) oder als PENE (Post Exertional NeuroImmune Exhaustion) bezeichnet.
Bei Patienten werden Fehlregulationen des autonomen Nervensystems, des Immunsystems und des Hormonsystems beobachtet.
Auch minimale Belastungen können den Zustand verschlechtern. Die Verschlechterung kann sofort nach der Aktivität auftreten oder verzögert erst nach Stunden oder Tagen. Die Erholungsphase nach  Belastung ist verlängert. Sie kann Tage, Wochen oder Monate dauern. Erschöpfung und Erschöpfbarkeit sind nicht Folge ungewöhnlicher Anstrengungen und verbessern sich durch Ausruhen nicht wesentlich. Trotz schwerer Erschöpfung bestehen oft Ein- und Durchschlafstörungen und ein nicht erholsamer Schlaf.
Folgende Symptome sind bekannt:
  • Post Exertional Neuroimmune Exhaustion (PENE)
  • deutliche Leistungsminderung
  • grippeähnliche Symptome wie Hals- und Gliederschmerzen, „schwere Beine“, geschwollene/schmerzhafte Lymphknoten
  • Schlafstörungen: gestörte Schlafmuster, nicht erholsamer Schlaf
  • orthostatische Intoleranz/hoher Ruhepuls/POTS/Herz-Kreislauf Beschwerden
  • Unverträglichkeit von Nahrungsmitteln, Medikamenten, Gerüchen oder Chemikalien
  • Schmerzen: Kopfschmerzen neuen Typs, Schmerzen in Muskeln, Sehnen, Gelenken, Bauch- oder Brustraum
  • neurokognitive Beeinträchtigungen, z. B. Informationsverarbeitung, Kurzzeitgedächtnis, Wortfindungsstörungen (auch als Brainfog bezeichnet)
  • neurosensorische Wahrnehmungs- oder Bewegungsstörungen
  • Muskelschwäche, Muskelzuckungen
  • Schübe in Körpermitte/“ungutes Bauchgefühl“
  • „Blitze“ im Kopf
  • brennen und kribbeln
  • Atembeschwerden, Gefühl von Enge oder Fremdkörper
  • Anfälligkeit für virale Infektionen, verlängerte Erholungsphasen
  • gastrointestinale Beschwerden/Reizdarmsyndrom
  • urogenitale Beschwerden
  • Licht- und Geräuschempfindlichkeit
  • Intoleranz gegenüber Temperaturextremen, insbesondere Hitze
  • Haarausfall
Folgende Symptome sind bekannt:
  • Post Exertional Neuroimmune Exhaustion (PENE)
  • deutliche Leistungsminderung
  • grippeähnliche Symptome wie Hals- und Gliederschmerzen, „schwere Beine“, geschwollene/schmerzhafte Lymphknoten
  • Schlafstörungen: gestörte Schlafmuster, nicht erholsamer Schlaf
  • orthostatische Intoleranz/hoher Ruhepuls/POTS/Herz-Kreislauf Beschwerden
  • Unverträglichkeit von Nahrungsmitteln, Medikamenten, Gerüchen oder Chemikalien
  • Schmerzen: Kopfschmerzen neuen Typs, Schmerzen in Muskeln, Sehnen, Gelenken, Bauch- oder Brustraum
  • neurokognitive Beeinträchtigungen, z. B. Informationsverarbeitung, Kurzzeitgedächtnis, Wortfindungsstörungen (auch als Brainfog bezeichnet)
  • neurosensorische Wahrnehmungs- oder Bewegungsstörungen
  • Muskelschwäche, Muskelzuckungen
  • Schübe in Körpermitte/“ungutes Bauchgefühl“
  • „Blitze“ im Kopf
  • brennen und kribbeln
  • Atembeschwerden, Gefühl von Enge oder Fremdkörper
  • Anfälligkeit für virale Infektionen, verlängerte Erholungsphasen
  • gastrointestinale Beschwerden/Reizdarmsyndrom
  • urogenitale Beschwerden
  • Licht- und Geräuschempfindlichkeit
  • Intoleranz gegenüber Temperaturextremen, insbesondere Hitze
  • Haarausfall
Die genauen Symptome sind individuell sehr unterschiedlich und weit gestreut. Auch gibt es Überschneidungen zur Fibromyalgie und der Multiplen Chemikalien Sensitivität (MCS).
Die Diagnosestellung erfolgt anhand von Kriterienkatalogen wie den kanadischen Konsenskriterien und nach Ausschluss anderer infrage kommender Erkrankungen. Ein Biomarker zur eindeutigen Diagnosestellung wurde noch nicht entdeckt.
Die genauen Symptome sind individuell sehr unterschiedlich und weit gestreut. Auch gibt es Überschneidungen zur Fibromyalgie und der Multiplen Chemikalien Sensitivität (MCS).
Die Diagnosestellung erfolgt anhand von Kriterienkatalogen wie den kanadischen Konsenskriterien und nach Ausschluss anderer infrage kommender Erkrankungen. Ein Biomarker zur eindeutigen Diagnosestellung wurde noch nicht entdeckt.